Das Quartiersmanagement in Friedbergs Altstadt heißt jetzt Fünf-Finger-Treff

Tatsächlich ist jetzt im November 2016 der „Fünf-Finger-Treff“ wieder eröffnet worden, nachdem beide halbe Stellen besetzt sind. Träger ist das Diakonische Werk in Friedberg. Das hat die volle Stelle, die diesmal für  knapp 2 1/2 Jahre gesichert ist, in zwei halbe Stellen eingeteilt und eine der halben Stellen mit einem Sozialarbeiter mit Migrationshintergrund besetzt. Prinzipiell  ist das richtige und trägt der Bevölkerungsstruktur in der Altstadt Rechnung. Klar ist: Nach den beiden bisherigen Anläufen muss wieder ganz von vorne begonnen werden. Statt von Quartiersmanagement ist jetzt von Sozialarbeit für Kinder und Jugendliche in der Altstadt die Rede. Der Fünf Finger Treff versteht sich als Vernetzungsagentur, die Zusammenarbeit der in der Altstadt arbeitenden Sozial- und Bildungsorganisationen sowie der Bürgerinnen und Bürger. Dazu passt, dass die beiden Sozialarbeiterinnen, die die Kinderfarm Jimbala im Rahmen der für drei Jahre finanzierten Jugendsozialarbeit einsetzt, ebenfalls im Fünf-Finger-Treff stationiert sind, dass auch das ev. Dekanat Wetterau sich mit seinen Internationalen Gärten an der Usa mit dem Fünf-Finger-Treff und der Kinderfarm vernetzt hat und so die „Manpower“ für die Sozialarbeit in der östlichen Altstadt in Friedberg verstärkt wird.

Hier ein Artikel in der WZ zur Wiedereröffnung vom 20.12.2016

Fünf Finger Treff Ankündigung Dezember 2016

Und hier der Link des Fünf-Finger-Treffs auf der städtischen Homepage

Die Tatsache, dass diese Sozialarbeit bei der Stadt, bei der Kinderfarm und beim Dekanat jeweils für 3 Jahre beschlossen wurde, könnte längerfristig eine positive Auswirkung auf die Lebensqualität in der Altstadt haben. Hier der Artikel aus der WZ vom 11.10.16, der allerdings auslässt, dass es sich jetzt um den bereits 3. Anlauf handelt:

QM Oktober 2016 in der WZ

Hier können Sie mehr über die beiden vorherigen Anläufe erfahren:

Was bisher geschah:

Auf der vorletzten Sitzung des Stadtparlamentes (vor der Sommerpause 2015) gab Bürgermeister Keller bekannt, dass das Quartiersmanagement in der östlichen Altstadt in Friedberg nicht weiter stattfindet. Das Büro ist geschlossen und die Beauftragung von DRK und Diakonischem Werk nicht weiter verlängert.

Bürgerinnen und Bürger der Altstadt wurden darüber nicht informiert, ebenso wenig wie die Öffentlichkeit insgesamt. Eine Begründung ist nicht bekannt. Kurz vorher fand noch ein Nachbarschaftsfest statt, das von den TeilnehmerInnen als vielversprechender Ansatz wahrgenommen wurde. Für uns ist es fast unglaublich, wie hier mit BürgerInnen der Stadt umgegangen wird und mit welcher Geringschätzung sie und ihre Initiativen zur Förderung des friedlichen Zusammenlebens von den politisch Verantwortlichen in Friedberg behandelt werden. Hier ein WZ-Interview vom 15.9.15:

Auf der letzten Sitzung nach der Sommerpause am 15.10.15 wurde im Stadtparlament von einer großen Mehrheit die Fortführung des QM beschlossen, zunächst für 3 Jahre. Es wird aber wohl noch eine Zeitlang dauern, bis es soweit ist, weil erneut erst eine Ausschreibung für die Trägerschaft erfolgen muss. Und es geht natürlich auch wieder um die Frage der Finanzierung, die den Prozess im Moment langzieht.

Wer sich über Entstehung, Arbeit und Hintergründe informieren möchte, bitte hier

Publiziert am von Johannes Hartmann

 
1. Nachbarschaftsfest am 30. Mai 2015
Das 1. Nachbarschaft Rund um den 5 Finger Platz in der Altstadt war ein schöner Erfolg. Ziel war, alte und neue Bewohnerinnen der Altstadt in lockerer Atmosphäre zusammenzubringen und das Knüpfen von Kontakten zwischen ihnen zu fördern. Das ist in einigen Fällen gut gelungen. Auf jeden Fall hat man sich jetzt schon mal gesehen und den NeubewohnerInnen ist deutlich geworden, dass Interesse an Kontakten zu ihnen besteht und dass sie dazu gehören. Das sehen sicher noch nicht alle Alteinwohner der Altstadt so, aber ein Anfang ist gemacht.
Hier der Bericht aus der Wetterauer Zeitung von Harald Schuchardt und seiner Frau Loni, die sich ebenfalls sehr bei der Vorbereitung des Festes engagiert haben. So hat Harald das Kulturprogramm organisiert, das bei allen sehr gut ankam und auch die Moderation des Programmes übernommen.
Nachbarschaftsfest
Am 1.9. 2014 hat das Quartiersmanagement in der Altstadt neu begonnen. Es wurden Infos verteilt, nach denen Frau Erbasli monatlich am Sonntag ein Frauenfrühstück anbietet, von 9.30 – 12.30. Auch eine wöchentliche Sprechstunde bietet sie an: Dienstags von 9.30 – 12.00 Uhr. Frau Weber vom Diakonischen Werk, deren Aufgabe die Aktivierung von Bürgerinnen für ihren Stadtteil ist, ist leider erkrankt, so dass die angekündigte Sprechstunde schon seit längerem entfällt.Berichte von der Eöffnung können Sie hier anklicken:

Leider wurde dieser „Anlauf“, der sich gut entwickelte, im Sommer 2015 aufgrund eines Stadtverordnetenbeschlusses wieder eingestellt.

QM Sozialarbeiterinnen 
Frau Weber und Frau Erbasli bei ihrer Vorstellung
Und der Artikel dazu in der Frankfurter Rundschau: http://www.fnp.de/lokales/wetterau/Anlaufstelle-fuer-Nachbarn;art677,1072292
Weitere Infos zum Thema finden Sie unter Menü „Verein“.
 
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