Projekt „Gesichter der Wetterau“

„Gesichter der Wetterau“

Fotoausstellung in den Schaufenstern Friedbergs vom September bis 7. Oktober 2017

Inzwischen haben sich etwa 40 Geschäfte an der Kaiserstraße bereit erklärt, sich zu beteiligen und Ihre Schaufenster für die Aktion bereit zu stellen.

Ausstellungseröffnung mit Begehung am Freitag, 15.September 2017

Treffpunkt 11:00 Uhr beim Hissen der IKW Fahne am Europaplatz, danach Begehung Kaiserstraße, Friedberg

Ein „unaufgeregter“ Ausschnitt aus einem Portfolio der in Friedberg und der Wetterau lebenden Menschen. Und doch die Faszination hinter jeder einzelnen Lebensgeschichte. Eishockey-Spieler, Musiker, Schuldirektor, Verkäufer, Handwerker – Menschen, die unseren Alltag und unser Leben mitgestalten. Dabei begegnet uns immer wieder das Thema „Migration“ in seinen verschiedenen Ausprägungen.

Veranstaltet von: Internationales Zentrum Friedberg e.V. / Dieter Glogowski / Andrea Nuss

FOTOAUSTELLUNG  ZUM THEMA MIGRATION

Hier Informationen über den Ablauf des Projektes: Gesichter der Wetterau S.1

Und hier weitere Hintergründe sowie Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung des Projektes: Gesichter der Wetterau S.2

Hier können Sie die Projektbeschreibung mit einer Auswahl vielfältiger Bilder finden: Projektvorstellung_Gesichter der Wetterau

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Für einen nachhaltigen Abschiebeschutz für afghanische Flüchtlinge

Der für den 31.5. geplante  6. Sammelabschiebeflug nach Afghanistan von Frankfurt aus ist wegen des Anschlages in Kabul erst verschoben und dann bis Ende Juli / Anfang August ausgesetzt worden. Anfang Juli 2017 wurden auch die Entscheidungen beim BAMF ausgesetzt, um eine Neubewertung der Lage in Afghanistan abzuwarten. Hört sich zwar gut an, bedeutet aber erneut längere Wartezeiten und ein „Hängen in der Schwebe“.

Es muss Teil einer politischen Praxis sein, diese Abschiebung weiterhin  sichtbar zu machen und sich entschieden dagegen zu stellen. Vielleicht gelingt es dann, die jetzt vorhandene Atempause dafür zu nutzen, sich für eine Ausweitung des Stopps einzusetzen. Aus diesem Grund hat am Mittwoch, den 31.05.17 um 18:30 Uhr, trotz der Verschiebung des Fluges, eine  Kundgebung am Frankfurter Flughafen stattgefunden, um gegen  Abschiebungen nach Afghanistan und im Allgemeinen gegen alle  Abschiebungen lautstark zu protestieren.

Nachdem die Überprüfung von Entscheidungen des BAMF im Rahmen der Untersuchungen der Anerkennung eines deutschen Soldaten als syrischer Flüchtling ergeben haben, dass viele der Entscheidungen von unqualifizierten Entscheidern falsch entschieden worden sind, mehren sich die Stimmen, die eine Überprüfung der Ablehnungen von afghanischen Asylanträgen fordern.

Hier finden Sie den Hanauer Aufruf vom 4.5. 2017. Es handelt sich um eine Protestaktion und um eine Aktion des zivilen Ungehorsams zum aktiven Schutz afghanischer Flüchtlinge vor der Abschiebung: http___buergerasyl-hanau.info_

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Internationales Spielefest auf der Seewiese Friedberg 2017

16. Internationales Spielefest am Sonntag, 25.6. von 11 bis 18 Uhr

Spiele sind Ausdruck der Freude am Leben und der Begegnung. Was würde sich also besser eignen für ein gegenseitiges Kennenlernen, für die Überwindung von Berührungsängsten und ein fröhliches Zusammensein der Bewohner Friedbergs mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen als ein Spielefest? Auf dem Fest kommen Alt und Jung zusammen, unabhängig von Religion, Herkunft und kommerziellen Zielen. Es wird gemeinsam gespielt, getanzt, musiziert, gebastelt und gegessen. Für Fußballbegeisterte steht ein Spielfeld mit Toren zur Verfügung. Die Veranstaltung lebt von den Beiträgen und Ständen der Teilnehmer. Je mehr mitmachen, desto vielseitiger und interessanter!

Das war der Aufruf zum Fest und viele sind im gefolgt. So  wurde ein sehr wieder ein sehr schönes Fest. Wegen Ramadan hatten DTIB und Bildungs- und Kulturverein nicht mitgemacht, so dass die Teilnehmerzahl in diesem Jahr um etwa ein Drittel geringer war als in den vorherigen Jahren. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch.

Interessant war der Vergleich der Berichte über die beiden Artikel in Friedberg und Internationales Fest in Bad Nauheim, die nebeneinander in der WZ vom 27.6. zu lesen waren. Letzterer ist wesentlich politischer, was auch daran liegt, dass die Stadt in Bad Nauheim nicht nur logistische Unterstützung (die wir in Friedberg natürlich hoch schätzen), sondern auch Unterstützung durch offiziell anwesende städtische Vertreter*innen gewährleistet. Das ist in Friedberg leider nur selten der Fall, und eben in diesem Jahr auch nicht.

Bilder vom Fest unter Weiterlesen

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Wetteraukreis wieder in vorderster Abschiebefront?

„Aus der Klinik abgeschoben“, so lautet die Überschrift in einem Artikel der Wetterauer Zeitung vom 18.3. 2017

Ein Drama, das an frühere Zeiten, vor der Wandlung der Ausländerbehörde in eine „Willkommensbehörde“ erinnert, hat sich kürzlich erneut im Wetteraukreis abgespielt. Das können sie in den beiden Artikeln aus Frankfurter Rundschau und der Wetterauer Zeitung weiter unten lesen. Dabei zeichnet sich ab, dass der Vorfall sich nicht in der Ausländerbehörde, sondern beim Fachdienst Migration abgespielt hat. Daher bitte ich (J.H.) um Verständnis, dass ich den Text jetzt schon mehrfach etwas überarbeiten musste. Inzwischen hat sich der Kreistag ebenfalls mit dem Vorfall und der Klage beschäftigt. Die AG-Flüchtlingshilfe Wetterau hat Landrat Arnold um einen Gesprächstermin gebeten, wurde von ihm aber auf die beiden Kreisbeigeordneten verwiesen. Das IZF ist der Auffassung, dass Landrat Arnold wegen der Tragweite der Vorgänge diese zur Chefsache erklären sollte und das Gesprächsangebot selbst annehmen sollte. Hier die aktuelle Presserklärung des IZF vom 30.3. 2017:

Das Ende der Willkommenskultur im Wetteraukreis

Die AG-Flüchtlingshilfe Wetterau hatte den Landrat um ein Gespräch gebeten. Der hat aber auf die beiden Kreisbeigeordneten Frau Becker-Bösch und Herrn Weckler verwiesen. Das Gespräch hat jetzt nur mit Kreisbeigeordneten Jan Weckler am 10.5. 17 stattgefunden (Frau Becker-Bösch hatte aus persönlichen Gründen abgesagt) und brachte keinerlei Ergebnisse. Weckler sagte, Ausreisepflichtige müssten abgeschoben werden, wenn sie nicht freiwillig ausreisen und wollte auch keine „rote Linie“ bei Menschen sehen, die sich in psychischer Behandlung befinden, soweit Behandlung auch im Heimatland möglich sei und die Reisefähigkeit attestiert werden könnte. Die Vertreter*innen der AG Flüchtlingshilfe verlangten mehr Fingerspitzengefühl und die Rücksichtnahme, die eine echte Willkommenskultur erfordert.

Auch die unhaltbaren Zustände bei der Ausländerbehörde, wo Menschen jetzt schon vor 6 Uhr Schlange stehen müssen, um überhaupt einen Termin zu erhalten und viele unverrichteter Dinge wieder weggeschickt werden, kamen zur Sprache. Weckler sagte, er leide selbst unter diesen Zuständen und sei jetzt seit seinem Amtsantritt im letzten Jahr damit beschäftigt, das Problem zu lösen. Ohne Erfolg, weil er nur wenige qualifizierte neue Mitarbeiter finde, alte wegen der schlimmen Arbeitsbedingungen kündigten und die neuen erst eingearbeitet werden müssten. Zwischenzeitlich habe sich die Situation mal etwas beruhigt gehabt, aber die jetzige „Welle“ sei darauf zurückzuführen, dass vor einem halben Jahr die Aufenthaltsgestattungen noch nicht Anerkannter pauschal um ½ Jahr verlängert worden seien, die jetzt alle wieder im gleichen Zeitraum verlängern müssten. Den Gesprächsteilnehmern von Seiten der AG Flüchtlingshilfe fehlte das Verständnis, weil sich hier eine jahrelang verfehlte Personalpolitik zeige. Mit den jetzigen Mitteln ist das Problem wohl nicht zu lösen, aber es müssen andere Lösungen her. Der Vorschlag, Termine wieder per Telefon zu geben, wurde von Weckler auch nicht als hilfreich gesehen: Termine würden nicht ausgegeben, weil da weiteres Personal für das Telefon gebunden würde, ebenso wie für die Koordination der Termine. Er sagte, es würden Möglichkeiten geschaffen, dass Kunden aus den entfernteren Teilen des Wetteraukreises nicht mehrmals wieder weggeschickt würden. Wie das geschehen soll, sagte er nicht. Bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, ihn selbst  nach dem 1. Male per E-Mail anzuschreiben und ihn darum zu bitten, selbst einen Termin auszumachen. Seine Mailadresse bzw. die seiner Sekretärin findet man hier auf dem Server des Wetteraukreises. Hier müssten nach Ansicht der AG-Teilnehmer*innen tatsächlich mal wieder Aktionen stattfinden.

Und hier weitere Hintergrundinformationen:

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Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Friedberg bleibt in Reserve

Nach den neuesten Entwicklungen ist es so, dass die Erstaufnahme-einrichtung in den Ray-Baracks gar nicht in Betrieb genommen wird: Büdingen ist statt mit 800 nur mit 350 Plätzten besetzt und auch in den anderen Einrichtungen gehen momentan die Zahlen zurück. Die hessische Landesregierung hat im April alle Erstaufnahmeeinrichtungen auf den Prüfstand  gestellt und so entschieden, dass auch andere Einrichtungen in Reservestellung bleiben, um bei einer erneuten Zunahme der Zahl von Geflüchteten darauf zurückgreifen zu können. Es ist unwirtschaftlich, bei nur zum Teil belegten Erstaufnahmeeinrichtungen neue in Betrieb zu nehmen, auch wenn sie inzwischen gut ausgestattet und fertig gestellt sind. Das kann sich trotz des EU-Abkommens, das das Individualrecht auf Asyl faktisch abschafft, allerdings wieder ändern. Die bisherige Entwicklung können Sie hier nachverfolgen:

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Zertifikate für 12 Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen

12 Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen erhalten Ihre Zertifikate nach sechsmonatiger Ausbildung und stehen zum Einsatz bereit

Mitte 2015 hatte die Ausbildung begonnen, jetzt war es soweit:  Im Friedberger Seniorenbegegnungszentrum erhielten 12 ehrenamtliche Männer und Frauen als neue Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen bei einer entspannten Feierstunde ihre Zertifikate. Sie stammen  aus unterschiedlichen Herkunftsländern wie Pakistan, Türkei, Vietnam, Indonesien und natürlich auch aus Deutschland und bringen Vielfalt in dieses Projekt. Hier der Pressebericht:

Ein Bild von der Feier und weitere Hintergründe unter

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Das Quartiersmanagement in Friedbergs Altstadt heißt jetzt Fünf-Finger-Treff

Tatsächlich ist jetzt im November 2016 der „Fünf-Finger-Treff“ wieder eröffnet worden, nachdem beide halbe Stellen besetzt sind. Träger ist das Diakonische Werk in Friedberg. Das hat die volle Stelle, die diesmal für  knapp 2 1/2 Jahre gesichert ist, in zwei halbe Stellen eingeteilt und eine der halben Stellen mit einem Sozialarbeiter mit Migrationshintergrund besetzt. Prinzipiell  ist das richtige und trägt der Bevölkerungsstruktur in der Altstadt Rechnung. Klar ist: Nach den beiden bisherigen Anläufen muss wieder ganz von vorne begonnen werden. Statt von Quartiersmanagement ist jetzt von Sozialarbeit für Kinder und Jugendliche in der Altstadt die Rede. Der Fünf Finger Treff versteht sich als Vernetzungsagentur, die Zusammenarbeit der in der Altstadt arbeitenden Sozial- und Bildungsorganisationen sowie der Bürgerinnen und Bürger. Dazu passt, dass die beiden Sozialarbeiterinnen, die die Kinderfarm Jimbala im Rahmen der für drei Jahre finanzierten Jugendsozialarbeit einsetzt, ebenfalls im Fünf-Finger-Treff stationiert sind, dass auch das ev. Dekanat Wetterau sich mit seinen Internationalen Gärten an der Usa mit dem Fünf-Finger-Treff und der Kinderfarm vernetzt hat und so die „Manpower“ für die Sozialarbeit in der östlichen Altstadt in Friedberg verstärkt wird.

Hier ein Artikel in der WZ zur Wiedereröffnung vom 20.12.2016

Fünf Finger Treff Ankündigung Dezember 2016

Und hier der Link des Fünf-Finger-Treffs auf der städtischen Homepage

Die Tatsache, dass diese Sozialarbeit bei der Stadt, bei der Kinderfarm und beim Dekanat jeweils für 3 Jahre beschlossen wurde, könnte längerfristig eine positive Auswirkung auf die Lebensqualität in der Altstadt haben. Hier der Artikel aus der WZ vom 11.10.16, der allerdings auslässt, dass es sich jetzt um den bereits 3. Anlauf handelt:

QM Oktober 2016 in der WZ

Hier können Sie mehr über die beiden vorherigen Anläufe erfahren: Weiterlesen

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old.Internationales-Zentrum-Friedberg.de

Ältere Beiträge auf dieser neuen Webseite wie den Auftritt der Refugees 2013 im Junity und die Lampedusakundgebung in Friedberg finden Sie im Archiv

Publiziert am von Florian Uebelacker | Hinterlasse einen Kommentar