Internationales Spielefest auf der Seewiese Friedberg am 25.6. 2017

16. Internationales Spielefest am Sonntag, 25.6. von 11 bis 18 Uhr

Spiele sind Ausdruck der Freude am Leben und der Begegnung. Was würde sich also besser eignen für ein gegenseitiges Kennenlernen, für die Überwindung von Berührungsängsten und ein fröhliches Zusammensein der Bewohner Friedbergs mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen als ein Spielefest? Auf dem Fest kommen Alt und Jung zusammen, unabhängig von Religion, Herkunft und kommerziellen Zielen. Es wird gemeinsam gespielt, getanzt, musiziert, gebastelt und gegessen. Für Fußballbegeisterte steht ein Spielfeld mit Toren zur Verfügung. Die Veranstaltung lebt von den Beiträgen und Ständen der Teilnehmer. Je mehr mitmachen, desto vielseitiger und interessanter!

Ein reichhaltiges Bühnenprogramm erwartet die Besucher:

Der Grundschulchor der Adolph-Reichwein-Schule, Indischer Tanz, türkische und kurdische  Folklore und Tanz, Kai Michel mit Ali Özbeck und Shivan, die Tanzformation 1st Cut, die Vamos La Percussion Gruppe, Marina y Groupo Flamenco, Musik Cocktail der Musikschule, die Red Angel Cheerleaders sowie zum Abschluss des Festes die Stage Band.

Für gemeinsame Spiele und eigene Aktivitäten gibt es viel Raum:

Neben der Rollrutsche und vielen Spielen für Jung und Alt wird wieder das Hüpfkissen aufgebaut. Cool Earth Network und Kinderfarm Jimbala sowie die Stadtjugendpflege, der Fünf-Finger-Treff, Simona Pachl und Lebenshilfe Wetterau bieten viele weitere Spiel- und Bastelmöglichkeiten und Riesenseifenblasen an. Auch Fußball kann gespielt werden. Hinzu kommen Hennamalerei, Kinderschminken und vieles andere. Familie Kring mit ihrem Kinderkarussell will ebenfalls wieder da sein.

Wer möchte, kann an diesem Tag getrost auf die Essenszubereitung und alle damit verbundenen Küchenarbeiten verzichten und den Gaumen vom reichhaltigen internationalen Essensangebot verwöhnen lassen.

Das „Naherholungsgebiet Seewiese“ soll auch beim diesjährigen Spielefest wieder den idealen Rahmen für eine stimmungsvolle Veranstaltung und viele Gemeinschaftsaktivitäten bieten.

Noch ein Hinweis: Es gibt keine Parkmöglichkeit auf der Seewiese. Bitte die Parkplätze am Burgfeld und in der Ockstädter Straße nutzen.

Plakat Spielefest klein

Bilder vom letztjährigen Internationalen Spielefest finden Sie hier

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Für einen nachhaltigen Abschiebeschutz für afghanische Flüchtlinge

Der für den 31.5. geplante  6. Sammelabschiebeflug nach Afghanistan von Frankfurt aus ist wegen des Anschlages in Kabul erst verschoben und dann bis Ende Juli / Anfang August ausgesetzt worden.

Es muss Teil einer politischen Praxis sein, diese Abschiebung weiterhin  sichtbar zu machen und sich entschieden dagegen zu stellen. Vielleicht gelingt es dann, die jetzt vorhandene Atempause dafür zu nutzen, sich für eine Ausweitung des Stopps einzusetzen. Aus diesem Grund hat am Mittwoch, den 31.05.17 um 18:30 Uhr, trotz der Verschiebung des Fluges, eine  Kundgebung am Frankfurter Flughafen stattgefunden, um gegen  Abschiebungen nach Afghanistan und im Allgemeinen gegen alle  Abschiebungen lautstark zu protestieren.

Nachdem die Überprüfung von Entscheidungen des BAMF im Rahmen der Untersuchungen der Anerkennung eines deutschen Soldaten als syrischer Flüchtling ergeben haben, dass viele der Entscheidungen von unqualifizierten Entscheidern falsch entschieden worden sind, mehren sich die Stimmen, die eine Überprüfung der Ablehnungen von afghanischen Asylanträgen fordern.

Hier finden Sie den Hanauer Aufruf vom 4.5. 2017. Es handelt sich um eine Protestaktion und um eine Aktion des zivilen Ungehorsams zum aktiven Schutz afghanischer Flüchtlinge vor der Abschiebung: http___buergerasyl-hanau.info_

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Wetteraukreis wieder in vorderster Abschiebefront?

„Aus der Klinik abgeschoben“, so lautet die Überschrift in einem Artikel der Wetterauer Zeitung vom 18.3. 2017

Ein Drama, das an frühere Zeiten, vor der Wandlung der Ausländerbehörde in eine „Willkommensbehörde“ erinnert, hat sich kürzlich erneut im Wetteraukreis abgespielt. Das können sie in den beiden Artikeln aus Frankfurter Rundschau und der Wetterauer Zeitung weiter unten lesen. Dabei zeichnet sich ab, dass der Vorfall sich nicht in der Ausländerbehörde, sondern beim Fachdienst Migration abgespielt hat. Daher bitte ich (J.H.) um Verständnis, dass ich den Text jetzt schon mehrfach etwas überarbeiten musste. Inzwischen hat sich der Kreistag ebenfalls mit dem Vorfall und der Klage beschäftigt. Die AG-Flüchtlingshilfe Wetterau hat Landrat Arnold um einen Gesprächstermin gebeten, wurde von ihm aber auf die beiden Kreisbeigeordneten verwiesen. Das IZF ist der Auffassung, dass Landrat Arnold wegen der Tragweite der Vorgänge diese zur Chefsache erklären sollte und das Gesprächsangebot selbst annehmen sollte. Hier die aktuelle Presserklärung des IZF vom 30.3. 2017:

Das Ende der Willkommenskultur im Wetteraukreis

Die AG-Flüchtlingshilfe Wetterau hatte den Landrat um ein Gespräch gebeten. Der hat aber auf die beiden Kreisbeigeordneten Frau Becker-Bösch und Herrn Weckler verwiesen. Das Gespräch hat jetzt nur mit Kreisbeigeordneten Jan Weckler am 10.5. 17 stattgefunden (Frau Becker-Bösch hatte aus persönlichen Gründen abgesagt) und brachte keinerlei Ergebnisse. Weckler sagte, Ausreisepflichtige müssten abgeschoben werden, wenn sie nicht freiwillig ausreisen und wollte auch keine „rote Linie“ bei Menschen sehen, die sich in psychischer Behandlung befinden, soweit Behandlung auch im Heimatland möglich sei und die Reisefähigkeit attestiert werden könnte. Die Vertreter*innen der AG Flüchtlingshilfe verlangten mehr Fingerspitzengefühl und die Rücksichtnahme, die eine echte Willkommenskultur erfordert.

Auch die unhaltbaren Zustände bei der Ausländerbehörde, wo Menschen jetzt schon vor 6 Uhr Schlange stehen müssen, um überhaupt einen Termin zu erhalten und viele unverrichteter Dinge wieder weggeschickt werden, kamen zur Sprache. Weckler sagte, er leide selbst unter diesen Zuständen und sei jetzt seit seinem Amtsantritt im letzten Jahr damit beschäftigt, das Problem zu lösen. Ohne Erfolg, weil er nur wenige qualifizierte neue Mitarbeiter finde, alte wegen der schlimmen Arbeitsbedingungen kündigten und die neuen erst eingearbeitet werden müssten. Zwischenzeitlich habe sich die Situation mal etwas beruhigt gehabt, aber die jetzige „Welle“ sei darauf zurückzuführen, dass vor einem halben Jahr die Aufenthaltsgestattungen noch nicht Anerkannter pauschal um ½ Jahr verlängert worden seien, die jetzt alle wieder im gleichen Zeitraum verlängern müssten. Den Gesprächsteilnehmern von Seiten der AG Flüchtlingshilfe fehlte das Verständnis, weil sich hier eine jahrelang verfehlte Personalpolitik zeige. Mit den jetzigen Mitteln ist das Problem wohl nicht zu lösen, aber es müssen andere Lösungen her. Der Vorschlag, Termine wieder per Telefon zu geben, wurde von Weckler auch nicht als hilfreich gesehen: Termine würden nicht ausgegeben, weil da weiteres Personal für das Telefon gebunden würde, ebenso wie für die Koordination der Termine. Er sagte, es würden Möglichkeiten geschaffen, dass Kunden aus den entfernteren Teilen des Wetteraukreises nicht mehrmals wieder weggeschickt würden. Wie das geschehen soll, sagte er nicht. Bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, ihn selbst  nach dem 1. Male per E-Mail anzuschreiben und ihn darum zu bitten, selbst einen Termin auszumachen. Seine Mailadresse bzw. die seiner Sekretärin findet man hier auf dem Server des Wetteraukreises. Hier müssten nach Ansicht der AG-Teilnehmer*innen tatsächlich mal wieder Aktionen stattfinden.

Und hier weitere Hintergrundinformationen:

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Projekt „Gesichter der Wetterau“

FOTOAUSTELLUNG  ZUM THEMA MIGRATION

Ein Projekt  des Internationalen Zentrum Friedberg e.V. und der Fotografen  Dieter Glogowski und Andrea Nuss.

Die Fototermine bei Dieter Glogowski sind jetzt abgeschlossen!

Das Projekt macht Fortschritte. Wir haben bis jetzt etwa 40 Geschäfte in der Friedberger „Einkaufsmeile“ gefunden, die sich bereitfinden, während der Interkulturellen Wochen im Wetteraukreis ein Bild in ihrem Schaufenster auszuhängen. Weitere können sich natürlich noch beteiligen! Das wäre von der 15. Septemberhälfte bis 7. Oktober 2017.

NAME UND ZIEL DES PROJEKTS:  Gesichter der Wetterau

Ziel der Foto-Ausstellung ist es, aufzuzeigen wie vielfältig und selbstverständlich das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in unserem Landkreis Wetterau seit langem ist. Das Projekt soll damit einen Beitrag leisten, den Ängsten vor Zuwanderung und Überfremdung etwas positives entgegenzusetzen.

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Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Friedberg bleibt in Reserve

Nach den neuesten Entwicklungen ist es so, dass die Erstaufnahme-einrichtung in den Ray-Baracks gar nicht in Betrieb genommen wird: Büdingen ist statt mit 800 nur mit 350 Plätzten besetzt und auch in den anderen Einrichtungen gehen momentan die Zahlen zurück. Die hessische Landesregierung hat im April alle Erstaufnahmeeinrichtungen auf den Prüfstand  gestellt und so entschieden, dass auch andere Einrichtungen in Reservestellung bleiben, um bei einer erneuten Zunahme der Zahl von Geflüchteten darauf zurückgreifen zu können. Es ist unwirtschaftlich, bei nur zum Teil belegten Erstaufnahmeeinrichtungen neue in Betrieb zu nehmen, auch wenn sie inzwischen gut ausgestattet und fertig gestellt sind. Das kann sich trotz des EU-Abkommens, das das Individualrecht auf Asyl faktisch abschafft, allerdings wieder ändern. Die bisherige Entwicklung können Sie hier nachverfolgen:

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Zertifikate für 12 Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen

12 Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen erhalten Ihre Zertifikate nach sechsmonatiger Ausbildung und stehen zum Einsatz bereit

Mitte 2015 hatte die Ausbildung begonnen, jetzt war es soweit:  Im Friedberger Seniorenbegegnungszentrum erhielten 12 ehrenamtliche Männer und Frauen als neue Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen bei einer entspannten Feierstunde ihre Zertifikate. Sie stammen  aus unterschiedlichen Herkunftsländern wie Pakistan, Türkei, Vietnam, Indonesien und natürlich auch aus Deutschland und bringen Vielfalt in dieses Projekt. Hier der Pressebericht:

Ein Bild von der Feier und weitere Hintergründe unter

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Das Quartiersmanagement in Friedbergs Altstadt heißt jetzt Fünf-Finger-Treff

Tatsächlich ist jetzt im November 2016 der „Fünf-Finger-Treff“ wieder eröffnet worden, nachdem beide halbe Stellen besetzt sind. Träger ist das Diakonische Werk in Friedberg. Das hat die volle Stelle, die diesmal für  knapp 2 1/2 Jahre gesichert ist, in zwei halbe Stellen eingeteilt und eine der halben Stellen mit einem Sozialarbeiter mit Migrationshintergrund besetzt. Prinzipiell  ist das richtige und trägt der Bevölkerungsstruktur in der Altstadt Rechnung. Klar ist: Nach den beiden bisherigen Anläufen muss wieder ganz von vorne begonnen werden. Statt von Quartiersmanagement ist jetzt von Sozialarbeit für Kinder und Jugendliche in der Altstadt die Rede. Der Fünf Finger Treff versteht sich als Vernetzungsagentur, die Zusammenarbeit der in der Altstadt arbeitenden Sozial- und Bildungsorganisationen sowie der Bürgerinnen und Bürger. Dazu passt, dass die beiden Sozialarbeiterinnen, die die Kinderfarm Jimbala im Rahmen der für drei Jahre finanzierten Jugendsozialarbeit einsetzt, ebenfalls im Fünf-Finger-Treff stationiert sind, dass auch das ev. Dekanat Wetterau sich mit seinen Internationalen Gärten an der Usa mit dem Fünf-Finger-Treff und der Kinderfarm vernetzt hat und so die „Manpower“ für die Sozialarbeit in der östlichen Altstadt in Friedberg verstärkt wird.

Hier ein Artikel in der WZ zur Wiedereröffnung vom 20.12.2016

Fünf Finger Treff Ankündigung Dezember 2016

Und hier der Link des Fünf-Finger-Treffs auf der städtischen Homepage

Die Tatsache, dass diese Sozialarbeit bei der Stadt, bei der Kinderfarm und beim Dekanat jeweils für 3 Jahre beschlossen wurde, könnte längerfristig eine positive Auswirkung auf die Lebensqualität in der Altstadt haben. Hier der Artikel aus der WZ vom 11.10.16, der allerdings auslässt, dass es sich jetzt um den bereits 3. Anlauf handelt:

QM Oktober 2016 in der WZ

Hier können Sie mehr über die beiden vorherigen Anläufe erfahren: Weiterlesen

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Hier der Link zur alten Website in neuem Browser
old.Internationales-Zentrum-Friedberg.de

Ältere Beiträge auf dieser neuen Webseite wie den Auftritt der Refugees 2013 im Junity und die Lampedusakundgebung in Friedberg finden Sie im Archiv

Publiziert am von Florian Uebelacker | Hinterlasse einen Kommentar