Geplantes IZF-Projekt „Gesichter der Wetterau“

Das geplante Projekt

Porträt-Ausstellung von Dieter Glogowski zum Thema Migration

Name des PROJEKTS:  Gesichter der Wetterau

Ziel dieser Ausstellung in Friedbergs Schaufenstern ist es, aufzuzeigen wie vielfältig und selbstverständlich das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft bei uns bereits ist. Das Projekt soll damit ein Beitrag sein, den von rechts geschürten Ängsten vor der Überfremdung etwas entgegenzusetzen.

Dazu werden Portraits von Menschen, Freundschaften und / oder Familien unterschiedlicher Herkunft in der Wetterau angefertigt und mit Geburtsort, Geburtstag und einem kurzen Statement über ihr Leben hier in der Wetterau ergänzt. Ähnlich der Aktion des Bayrischen Rundfunks: „Und da bin ich daheim“

DER VERANSTALTER: Internationales Zentrum Friedberg e.V.

Das Internationale Zentrum Friedberg ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat in Friedberg und im Wetteraukreis die Themen Migration, Bleiberecht und kultureller Austausch zu begleiten. Das IZF setzt sich für ein friedliches und fruchtbares Zusammenleben aller Einwohner Friedbergs ein. Es stellt Verbindungen her zwischen Alteinwohnern Friedbergs und Zuwanderern. Gemeinsame Kulturveranstaltungen geben Einblicke in die Lebenssituation der Einwohner verschiedener Herkunft und laden zum Kennenlernen und Austausch ein. Der Verein IZF ist entstanden aus der Lokalen Agenda 21 Friedberg.

DIE FOTOGRAFEN: Dieter Glogowski und Andrea Nuss

Die Friedberger Fotojournalisten Andrea Nuss und Dieter Glogowski gehörten zu den bekanntesten Multivisions-Show Referenten Deutschlands. Seit über 30 Jahren arbeitet Dieter Glogowski als freier Foto- und Fernsehjournalist mit dem Schwerpunktthema der Himalaya-Region. Seine “Länder-Menschen-Abenteuer”-TV-Produktionen wurden international ausgezeichnet, er ist Gründer des Frankfurter Weitsicht-Festival und Buchautor. Andrea Nuss arbeitet fotografisch seit über zwanzig Jahren im arabischen Raum.

DIE PORTÄTS:

Der Rahmen und die Präsentation der unterschiedlichen Porträts sind gleich. So soll der Ausstellungscharakter, aber auch die Vielfalt deutlich werden. Die Fotos werden auf A 2 gedruckt und auf einem leichten Hintergrund aufgezogen, und mit einer Aufhänge-Möglichkeit versehen.

KOSTEN:

Die Kosten des Projektes belaufen sich nur auf die reinen Materialkosten. Sämtliche Dienstleistungen werden von den Beteiligten ehrenamtlich geleistet. Es sollen etwa 50 Fotos entstehen, um die Vielfalt der Menschen in Friedberg und der Wetterau sichtbar zu machen. Das Fotografieren ist für die Teilnehmer*innen kostenlos!

Das IZF ist nicht in der Lage, die wohl geschätzt zwischen 2-3.000 Euro liegenden Materialkosten zu finanzieren. Daher sind wir auf Spenden angewiesen. Sollten die Spenden für die „aufwändige Version“ (s.o.) des Projektes nicht reichen oder nicht genügen Friedberger Geschäfte sich beteiligen, sind auch noch „kleinere Versionen“ denkbar, wie Fotoausstellungen mit verschiedenen Kooperationspartnern.  Natürlich sind die Fotograf*innen in die Diskussion einbezogen. Das IZF kann Spendenquittungen ausstellen.

ZEITPUNKT UND DAUER DER AUSSTELLUNG.:

Von Oktober bis einschließlich 6.November 2016 (verkaufsoffener Sonntag) Später möglichst noch Ausstellungen bei und mit Kooperationspartnern

Die Idee zum Projekt ist entstanden bei der Diskussion über die Beteiligungsmöglichkeiten des IZF an den Interkulturellen Wochen des Wetteraukreises. Gerne können Sie uns auch noch geeignete Personen mit vielfältigen interkulturellen Verbindungen nennen.

Um Geld für die Durchführung des Projektes zu bekommen beteiligen uns an der OVAG-Voting- und Spendenaktion „Wir für Oberhessen“

Für die, die wenig Zeit haben, hier der Direktlink zum Projekt.

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Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Friedberg bleibt in Reserve

Nach den neuesten Entwicklungen ist es so, dass die Erstaufnahme-einrichtung in den Ray-Baracks gar nicht in Betrieb genommen wird: Büdingen ist statt mit 800 nur mit 350 Plätzten besetzt und auch in den anderen Einrichtungen gehen momentan die Zahlen zurück. Die hessische Landesregierung hat im April alle Erstaufnahmeeinrichtungen auf den Prüfstand  gestellt und so entschieden, dass auch andere Einrichtungen in Reservestellung bleiben, um bei einer erneuten Zunahme der Zahl von Geflüchteten darauf zurückgreifen zu können. Es ist unwirtschaftlich, bei nur zum Teil belegten Erstaufnahmeeinrichtungen neue in Betrieb zu nehmen, auch wenn sie inzwischen gut ausgestattet und fertig gestellt sind. Das kann sich trotz des EU-Abkommens, das das Individualrecht auf Asyl faktisch abschafft, allerdings wieder ändern. Die bisherige Entwicklung können Sie hier nachverfolgen:

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Zertifikate für 12 Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen

12 Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen erhalten Ihre Zertifikate nach sechsmonatiger Ausbildung und stehen zum Einsatz bereit

Mitte 2015 hatte die Ausbildung begonnen, jetzt war es soweit:  Im Friedberger Seniorenbegegnungszentrum erhielten 12 ehrenamtliche Männer und Frauen als neue Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen bei einer entspannten Feierstunde ihre Zertifikate. Sie stammen  aus unterschiedlichen Herkunftsländern wie Pakistan, Türkei, Vietnam, Indonesien und natürlich auch aus Deutschland und bringen Vielfalt in dieses Projekt. Hier der Pressebericht:

Ein Bild von der Feier und weitere Hintergründe unter

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Neue Ausbildung zu ehrenamtlichen Integrationslots*innen 

Sie sind Einwohner/in mit oder ohne Migrationshintergrund? Sie leben im Wetteraukreis und sind in ihrer Umgebung gut verwurzelt? Sie kennen sich aus mit den Anforderungen des täglichen Lebens, mit Kindererziehung, Kindergärten, Schule und Ämtern? Sie engagieren sich vielleicht schon als Freiwillige/r in den Willkommensaktivitäten ihres Ortes oder suchen noch nach einem Betätigungsfeld für eine ehrenamtliche Tätigkeit in Ihrem Umfeld? Dann ist dies vielleicht eine gute Möglichkeit für Sie: Das Internationale Zentrum wird ab dem 16. April 2016 erneut einen Kurs für Integrationslotsen durchführen, in dem Basiskenntnisse für die Arbeit als Helfer/in von Zuwanderern und Flüchtlingen vermittelt werden.

Ausbildungstermine:

Modul 1: Sa.16. April 10:00-16:30 / Modul 2: Mi. 20.April 18:30-21:00 / Modul 3: Mi.11. Mai 18:30-21:00 / Modul 4: Mi.18. Mai 18:30-21:00 / Modul 5: Sa 4. Juni   10:00-16:00 / Modul 6: Mi. 15. Juni 18:30-21:00 / Modul 7: Mi.29. Juni 18:30-21:00 Modul 8: Sa.9. Juli 10:00-16:00 / Modul 9: Mi.31. Aug. 18:30-21:00.    2./9 Sept.: Verabschiedung: Überreichung Urkunden und Feier. Ort der Ausbildung: Senioren-Begegnungszentrum, Am Alten Jugendzentrum 2, 61169 Friedberg

Wenn Sie Interesse an einer Ausbildung haben: Im Herbst bieten wir, sofern wir die Förderung des Landes Hessen erhalten, eine weitere Ausbildung in Bad Nauheim an. Bei Interesse können Sie sich unter izf@x3x.de anmelden.

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Publiziert am von Florian Uebelacker | Hinterlasse einen Kommentar

Das Quartiersmanagement in Friedbergs Altstadt wurde abgebrochen, soll aber weiter gehen

Jetzt, im Jahr 2016, soll das QM mit zwei Büros weitergeführt werden, zum einen durch die Eröffnung des alten Büros am Fünffingerplatz in der Altstadt, zum anderen mit einem neuen Standort in der Stadt, der auch für Flüchtlinge aus der Erstaufnahmeeinrichtung offen sein soll. Ob die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Kaserne tatsächlich eröffnet wird, ist nicht bekannt, obwohl wir bis auf Landesebene nachgefragt haben. Bekannt ist nur, dass die meisten bereits belegten Erstaufnahmeeinrichtungen nicht mehr voll belegt sind. Ob das Geld des Landes, das der Bürgermeister für die Finanzierung der Sozialarbeit des QM vorgesehen hat, auch bei einer Nichteröffnung fließt, ist uns nicht bekannt. Auch ob und wann eine Ausschreibung für freie Träger der Arbeit erfolgen soll, ist uns bisher unbekannt. Bei der jetzt bereits vergangen Zeit ist davon auszugehen, dass ein völliger Neuanfang von Nöten ist, da man sich auf die bisherige Arbeit des QM kaum noch wird stützen können. Klar ist nur, dass die 2. Schließung schon wieder viel zu lange dauert. Weiterlesen

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Ältere Beiträge auf dieser neuen Webseite wie den Auftritt der Refugees 2013 im Junity und die Lampedusakundgebung in Friedberg finden Sie im Archiv

Publiziert am von Florian Uebelacker | Hinterlasse einen Kommentar