Umsonstladen in Friedberg ist geschlossen. Wir suchen neue Räume!

Weitere Infos und unsere Presseerklärung finden Sie hier

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Projekt „Gesichter der Wetterau“

Wir haben eine Din A4 Broschüre mit den schönen Bildern und Texten der Ausstellung drucken lassen, die bei uns für 5 Euro oder Spende erhältlich ist. Bitte melden unter izf@x3x.de . Sie eignet sich auch sehr gut als Weihnachtsgeschenk. Einen Eindruck von den Bildern, die von den Fotografen Dieter Glogowski und Andrea Nuss gemacht wurden, finden sie hier.

Gesamtausstellung in der Stadtkirche, Vernissage am 19.1. 2018 um 19:30 Uhr in der Stadtkirche. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Bis dahin ist die Ausstellung mit den 38 Bildern in einem Din A4  Bildband erschienen und für 5 Euro oder gegen Spende zu erhalten.

Was bisher geschah:

Die Ausstellung wurde am 15.9. 2017 nach dem Hissen der Flagge für den Beginn der Interkulturellen Wochen im Wetteraukreis auf dem Europaplatz von Johannes Hartmann eröffnet. Danach fand eine Begehung der Kaiserstraße statt, um die Bilder in den Schaufenstern zu sichten. Die Begehung begann mit ca. 100 Personen und endete etwa 1 1/2 Stunden später mit etwa 10 Personen. Das Interesse war groß. Immer wieder sah man Passanten, die fragende oder interessierte Blicke auf die Bilder warfen. Einige konnten schnell noch nachjustiert werden, bei anderen ging das wegen der übrigen Auslage nicht mehr, so dass hier und da die Texte nicht optimal zu lesen sind. Das Bild vom Junity sucht noch ein neues Ausstellungsgeschäft und ist nur vorübergehend untergebracht. Trotzdem sind alle Bilder sehr eindrucksvoll und bis zum 7.10 noch zu bewundern.

Ulrike von Bothmer, die die Interviews mit den Personengruppen geführt und die Texte für die Bilder geschrieben hat, wusste bei der Begehung noch viele interessante Geschichten über die Personen zu berichten.

Bilder vom Hissen der Fahne und der Begehung können sie hier anschauen:

Weitere Infos, Artikel in der Wetterauer Zeitung und Hintergründe des Projektes finden sie unter:      Weiterlesen

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Für einen nachhaltigen Abschiebeschutz für afghanische Flüchtlinge

Am 6. Dezember 2017 fand ein weiterer Abschiebeflug von Frankfurt aus statt. Geplant für diesen Flug waren 50 Personen. Etwa 500 Personen demonstrierten nach Aufruf des hessische Flüchtlingsrates um 18 Uhr am Terminal 1, Abflug B, Flughafen Frankfurt. Viele Flüchtlingsinitiativen und Organisationen protestierten.

Die vorletzte Sammelabschiebung nach Afghanistan mit 8 Personen fand am Dienstag, 12.9.2017 vom Flughafen Düsseldorf aus statt. Man muss damit rechnen, dass die monatliche Abschiebeflüge damit wieder aufgenommen wurden. Das bestätigt sich nun: Die nächste Sammelabschiebung hat am Dienstag, 24.10. von Leipzig aus stattgefunden. Etwa 120 Menschen protestierten dagegen. Hier ein Bericht im MIGAZIN.

Der für den 31.5. geplante  6. Sammelabschiebeflug nach Afghanistan von Frankfurt aus ist wegen des Anschlages in Kabul erst verschoben und dann bis Ende Juli / Anfang August ausgesetzt worden. Anfang Juli 2017 wurden auch die Entscheidungen beim BAMF ausgesetzt, um eine Neubewertung der Lage in Afghanistan abzuwarten. Hört sich zwar gut an, bedeutet aber erneut längere Wartezeiten und ein „Hängen in der Schwebe“.

Inzwischen (Mitte August 2017) gibt es Äußerungen von Vertretern der Bundesregierung, die Abschiebungen möglichst bald fortsetzen zu wollen, da der Anschlag nicht den Afghanen (von denen über 100 Personen dem Anschlag zum Opfer fielen) gegolten habe, sondern der deutschen Botschaft. Wie die „Lageüberprüfung“ ausgehen wird, ist damit schon ziemlich klar.

Es muss Teil einer politischen Praxis sein, diese Abschiebung weiterhin  sichtbar zu machen und sich entschieden dagegen zu stellen. Vielleicht gelingt es dann, die jetzt vorhandene Atempause dafür zu nutzen, sich für eine Ausweitung des Stopps einzusetzen. Aus diesem Grund hat am Mittwoch, den 31.05.17 um 18:30 Uhr, trotz der Verschiebung des Fluges, eine  Kundgebung am Frankfurter Flughafen stattgefunden, um gegen  Abschiebungen nach Afghanistan und im Allgemeinen gegen alle  Abschiebungen lautstark zu protestieren. Weiterlesen

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Internationales Spielefest auf der Seewiese Friedberg 2017

16. Internationales Spielefest am Sonntag, 25.6. von 11 bis 18 Uhr

Spiele sind Ausdruck der Freude am Leben und der Begegnung. Was würde sich also besser eignen für ein gegenseitiges Kennenlernen, für die Überwindung von Berührungsängsten und ein fröhliches Zusammensein der Bewohner Friedbergs mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen als ein Spielefest? Auf dem Fest kommen Alt und Jung zusammen, unabhängig von Religion, Herkunft und kommerziellen Zielen. Es wird gemeinsam gespielt, getanzt, musiziert, gebastelt und gegessen. Für Fußballbegeisterte steht ein Spielfeld mit Toren zur Verfügung. Die Veranstaltung lebt von den Beiträgen und Ständen der Teilnehmer. Je mehr mitmachen, desto vielseitiger und interessanter!

Das war der Aufruf zum Fest und viele sind im gefolgt. So  wurde ein sehr wieder ein sehr schönes Fest. Wegen Ramadan hatten DTIB und Bildungs- und Kulturverein nicht mitgemacht, so dass die Teilnehmerzahl in diesem Jahr um etwa ein Drittel geringer war als in den vorherigen Jahren. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch.

Interessant war der Vergleich der Berichte über die beiden Artikel in Friedberg und Internationales Fest in Bad Nauheim, die nebeneinander in der WZ vom 27.6. zu lesen waren. Letzterer ist wesentlich politischer, was auch daran liegt, dass die Stadt in Bad Nauheim nicht nur logistische Unterstützung (die wir in Friedberg natürlich hoch schätzen), sondern auch Unterstützung durch offiziell anwesende städtische Vertreter*innen gewährleistet. Das ist in Friedberg leider nur selten der Fall, und eben in diesem Jahr auch nicht.

Bilder vom Fest unter Weiterlesen

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Das Land gibt Reserve-Erstaufnahmeeinrichtung in Friedberg an BIMA zurück

Im November 2017 hat das Land Hessen jetzt im November 2017 die Gebäude, die es für die Erstaufnahme von Flüchtlingen in der Friedberger Kaserne mit Beschlag belegt und für eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes seit nunmehr zwei Jahren in Reserve gehalten hat, an die BIMA zurückgegeben.

Die Erstaufnahmeeinrichtung in den Ray-Baracks wurde nie in Betrieb genommen. Der Wetteraukreis hat den neben dem vom Land reservierten Gebäude stehenden Klinkerbau, den Landrat Arnold  beschlagnahmt hatte, schon vor längerer Zeit zurückgegeben. Ein Gebäude am Kasernenzaun im Dachspfad wird immer noch für die Aufnahme von Flüchtlingen genutzt, die dann vom Wetteraukreis auf die Kommunen des WK verteilt werden.

Büdingen ist statt mit 800 nur mit 350 Plätzten besetzt und auch in den anderen Einrichtungen gehen momentan die Zahlen zurück. Die hessische Landesregierung hat im April alle Erstaufnahmeeinrichtungen auf den Prüfstand  gestellt und so entschieden, dass auch andere Einrichtungen in Reservestellung bleiben, um bei einer erneuten Zunahme der Zahl von Geflüchteten darauf zurückgreifen zu können. Es ist unwirtschaftlich, bei nur zum Teil belegten Erstaufnahmeeinrichtungen neue in Betrieb zu nehmen, auch wenn sie inzwischen gut ausgestattet und fertig gestellt sind. Das kann sich trotz des EU-Abkommens, das das Individualrecht auf Asyl faktisch abschafft, allerdings wieder ändern. Die bisherige Entwicklung können Sie hier nachverfolgen:

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Zertifikate für 12 Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen

12 Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen erhalten Ihre Zertifikate nach sechsmonatiger Ausbildung sowie drei weiteren Fortbildungen und drei Seniorenbegleiter*innen stehen im November 2017 noch zum Einsatz bereit. Bei Interesse bitte melden unter: izf@x3x.de .

Mitte 2015 hatte die Ausbildung begonnen, jetzt war es soweit:  Im Friedberger Seniorenbegegnungszentrum erhielten 12 ehrenamtliche Männer und Frauen als neue Interkulturelle Seniorenbegleiter*innen bei einer entspannten Feierstunde ihre Zertifikate. Sie stammen  aus unterschiedlichen Herkunftsländern wie Pakistan, Türkei, Vietnam, Indonesien und natürlich auch aus Deutschland und bringen Vielfalt in dieses Projekt. Hier der Pressebericht:

Ein Bild von der Feier und weitere Hintergründe unter

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Das Quartiersmanagement in Friedbergs Altstadt heißt jetzt Fünf-Finger-Treff

Im November 2016 ist der „Fünf-Finger-Treff“ wieder eröffnet worden, nachdem die geplanten zwei halbe Stellen besetzt waren. Träger ist das Diakonische Werk in Friedberg. Das hat die volle Stelle, die diesmal für  knapp 2 1/2 Jahre gesichert ist, in zwei halbe Stellen eingeteilt und eine der halben Stellen mit einem Sozialarbeiter mit Migrationshintergrund besetzt. Prinzipiell  ist das richtig und trägt der Bevölkerungsstruktur in der Altstadt Rechnung. Klar ist: Nach den beiden bisherigen Anläufen muss wieder ganz von vorne begonnen werden. Statt von Quartiersmanagement ist jetzt von Sozialarbeit für Kinder und Jugendliche in der Altstadt die Rede. Der Fünf Finger Treff versteht sich als Vernetzungsagentur, die die Zusammenarbeit der in der Altstadt arbeitenden Sozial- und Bildungsorganisationen sowie der Bürgerinnen und Bürger fördert. Dazu passt, dass die beiden Sozialarbeiterinnen, die die Kinderfarm Jimbala im Rahmen der für drei Jahre finanzierten Jugendsozialarbeit einsetzt, ebenfalls im Fünf-Finger-Treff stationiert sind, dass auch das ev. Dekanat Wetterau sich mit seinen Internationalen Gärten an der Usa mit dem Fünf-Finger-Treff und der Kinderfarm vernetzt hat und so die „Manpower“ für die Sozialarbeit in der östlichen Altstadt in Friedberg verstärkt wird. Hinzu kommt, dass ab Januar 2018 ein Hilfspolizist als „Altstadtkümmerer“ sich um die Ordnung in der Altstadt sorgen und so die Mitarbeiterin Frau Wittmann und den Mitarbeiter Herrn Can unterstützen soll. Er soll ebenfalls im Fünf-Finger-Treff unterkommen.

Hier ein Artikel in der WZ zur Wiedereröffnung vom 20.12.2016

Fünf Finger Treff Ankündigung Dezember 2016

Und hier der Link des Fünf-Finger-Treffs auf der städtischen Homepage

Die Tatsache, dass diese Sozialarbeit bei der Stadt, bei der Kinderfarm und beim Dekanat jeweils für 3 Jahre beschlossen wurde, könnte längerfristig eine positive Auswirkung auf die Lebensqualität in der Altstadt haben. Hier der Artikel aus der WZ vom 11.10.16, der allerdings auslässt, dass es sich jetzt um den bereits 3. Anlauf handelt:

QM Oktober 2016 in der WZ

Hier können Sie mehr über die beiden vorherigen Anläufe erfahren: Weiterlesen

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old.Internationales-Zentrum-Friedberg.de

Ältere Beiträge auf dieser neuen Webseite wie den Auftritt der Refugees 2013 im Junity und die Lampedusakundgebung in Friedberg finden Sie im Archiv

Publiziert am von Florian Uebelacker | Hinterlasse einen Kommentar