
Musik und Tänze aus vielen Ländern, darunter Vietnam, Eritrea, Deutschland, Japan, der Türkei, China, Ukraine und südamerikanische Länder – das und vieles mehr bietet das diesjährige Internationale Kulturfest des Internationalen Zentrums Friedberg e.V. (IZF) am Sonntag, den 6. September, von 11 bis 18 Uhr. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des IZF findet das Fest in diesem Jahr nicht auf der Seewiese statt, sondern im Rathauspark Friedberg. Wie immer ist der Eintritt frei. Das Motto lautet „Gemeinsam Haltung zeigen!“.
Das Kulturfest, das in diesem Jahr schon zum 23. Mal stattfindet, wartet mit einem umfang- und abwechslungsreichen Angebot auf. Dabei darf natürlich das Kulinarische nicht fehlen – die Besucher*innen können sich also wieder auf viele internationale Köstlichkeiten freuen.
Auf der Bühne ist neben den bereits genannten Darbietungen um 15.30 Uhr die Band „Wakkamole“ aus Köln/Limburg/Mainz zu sehen und zu hören. Sie beschreibt ihre Musik selbst als eine Mixtur aus Reggae, Afrofunk und Latinbeat, „geschickt in die Decke des Souls und Pop verpackt“ und verspricht tanzbare Rhythmen.

Auch an die Kinder und Jugendlichen hat das IZF gedacht. So bietet der Verein Mensch mach mit! seinen beliebten Menschen-Kicker an, es gibt Fahrzeugparcours, Basteln mit Jimbala und den Omas gegen Rechts Friedberg/Bad Nauheim, Henna-Tattoos, Hüpfkissen, eine Rollrutsche und vieles mehr.
Erstmals hat das IZF für das Kulturfest einen Graffiti-Workshop für Jugendliche organisiert, angeleitet von Simon Kneip, Graffiti-Künstler aus Bad Nauheim. Wer mitmachen und die eigenen Ideen zum diesjährigen Motto des Fests künstlerisch ausdrücken möchte, muss mindestens zehn Jahre alt sein. Teilnehmer*innen können sich am IZF-Infostand direkt vor Ort anmelden. Es gibt drei Durchläufe: von 11.30 Uhr bis 13 Uhr, von 13.30 Uhr bis 15 Uhr und von 15.30 bis 17 Uhr.

Beim Trommel-Workshop der Musikschule Friedberg können afrikanische und lateinamerikanische Rhythmen geübt werden; beim Workshop der Druckwerkstatt des Internationalen Bundes Friedberg werden einfache Drucktechniken ausprobiert.
„Ob jung oder alt – Bürger*innen unserer Stadtgesellschaft und aus unserer Region, mit ihren unterschiedlichsten kulturellen Wurzeln, ob schon lange ansässig oder neu zugezogen, gestalten gemeinsam das Fest. Hier begegnet man sich einmal anders und kann Neues kennenlernen“, sagt IZF-Vorsitzende Anette Kirsch-Altena. Damit trage das Fest zur gegenseitigen Verständigung bei, Vorurteile und Ausgrenzung könnten so abgebaut werden. Das sei gerade in unserer heutigen Zeit, in der Hass und Hetze um sich greifen, wichtig. Mit dem diesjährigen Motto ‚Gemeinsam Haltung zeigen‘ setzt das IZF somit ein Zeichen für ein respektvolles und solidarisches Miteinander in unserer Region. „Das Kulturfest soll damit auch die Willkommenskultur für diejenigen Migrant*innen stärken, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommen sind“, ergänzt der zweite Vorsitzende Florian Uebelacker.
Auch in diesem Jahr bildet das Internationale Kulturfest den Auftakt zur Veranstaltungsreihe der Interkulturellen Wochen des Wetteraukreises: https://wetteraukreis.de/vielfalt/ikw-2026
Die Veranstaltung wird gefördert vom Wetteraukreis aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums und kofinanziert durch das Land Hessen.