Anfang Juli 2024 wurde Ute Meier-Krutzki von Vertreter*innen des hessischen Innenministeriums in Wiesbaden geehrt.
Integrationsministerin Heike Hofmann hat den ehrenamtlichen Integrationslots*innen für ihr Engagement gedankt, darunter auch Ute Meier-Krutzki vom
Projekt des Internationales Zentrums Friedberg.
Im Rahmen eines Festakts im Schloss Biebrich würdigte Hofmann im Namen der Landesregierung stellvertretend 33 der Engagierten: „Sie sind Botschafterinnen und Botschafter für das Miteinander in unserer Gesellschaft. Sie begleiten Menschen, die nach Deutschland kommen, bauen Brücken und helfen ihnen dabei, in Hessen anzukommen. Dafür danke ich Ihnen im Namen der gesamten Landesregierung“, sagte die Ministerin.
Integrationslots*innen helfen Geflüchteten und neu Zugewanderten in
den Kommunen und Kreisen seit mehr als 18 Jahren, indem sie spezifische und häufig
mehrsprachige Unterstützung anbieten. Ute Meier-Krutzki ehrenamtliches
Engagement als Lotsin ist geprägt von Respekt und Geduld. Ihr ist besonders wichtig,
dass die Menschen die Möglichkeit erhalten, Deutsch zu lernen, selbständig ihr
Leben gestalten zu können und eine berufliche Perspektive zu haben. Aber auch sie
zieht viel aus dieser Tätigkeit, wenn sie sagt: „Der Kontakt zu den Geflüchteten war
und ist für mich bereichernd, und ich fühle mich wertgeschätzt!“
Die Landesregierung fördert die Arbeit der ehrenamtlichen Integrationslotsinnen und
-lotsen seit 2005. Mehr als 1.100 Integrationslots*innen sind aktuell in über
50 Projekten aktiv. „Inzwischen blicken wir auf fast zwei Jahrzehnte erfolgreicher
ehrenamtlicher Integrationslotsenarbeit in Hessen zurück. Unser Konzept ist inzwischen
weit über die Grenzen Hessens hinaus bekannt. Neben den Lotsinnen und Lotsen
möchte ich auch all den anderen Menschen bedanken, die mit ihrer Arbeit zum
Gelingen beigetragen haben oder aktuell beitragen. Denn Menschen, die sich für
andere einsetzen, sind das Fundament einer solidarischen Gesellschaft“, so Ministerin
Heike Hofmann.
