Sozialforscher Bade: Meinung zur „Willkommenskultur“

Einen fundierten Kommentar zu den Erfolgen und zu Übergangenem hat Sozialforscher Bade am 13.10.14 veröffentlicht. Er setzt sich mit dem mulmigen Gefühl auseinander, das jeder kennt, der sich wundert über den plötzlichen Schwenk in Deutschland hin zu einer „Willkommenskultur“, den man vor einigen Jahren noch nicht für möglich gehalten hat und dem die „Schweigende Mehrheit“, abgesehen von den üblichen Verdächtigen in der rechten Szene, anfangs noch mit Schweigen begegnete. Auch in der AfD wurden die unterschwelligen Bedenken bis zu Pegida eher hinter vorgehaltener Hand artikuliert. Das hat sich sehr schnell geändert, weil die „Kulturangst“ zugenommen hat. Auf diese Gefahr hat Bade in seinem Kommentar schon sehr früh hingewiesen.

Was mir dabei fehlt ist der Hinweis darauf, dass die gesetzliche Lage und zum großen Teil auch die Gerichte, gerade was Flüchtlinge betrifft, dieser Willkommenskultur weit hinterherhinken bzw. sie in vielen Fällen geradezu konterkariert. Und, was er nicht wissen konnte, dass „unsere“ Politiker ganz vorne mit dabei sind, Unsicherheit und Vorbehalte zu schüren. Hinzu kommt, dass sie keinen Plan haben, wie die „historische Herausforderung“ anzunehmen ist.

BADES MEINUNG

Kulturangst, Willkommenstechnik und Willkommenskultur

Kulturoptimisten, Kulturpragmatiker und Kulturpessimisten erleben den kulturellen Wandel in der Einwanderungsgesellschaft jeweils anders. Willkommenskultur ist hier als Vermittlung hilfreich, greift aber insgesamt noch zu kurz.

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