Imagine Peace in Friedberg – Aufruf

Publiziert am von Johannes Hartmann

(Es handelt sich hier um einen Aufruf von Susanne Polak, den das IZF, ebenso wie die Veranstaltung dazu, unterstützt)

‘Imagine Peace Friedberg‘ ist eine Aktion nach dem Vorbild der Friedensaktionen von John Lennon und Yoko Ono.

Wir sind kein Verein und keine Organisation. Es handelt sich vielmehr um eine NO-BUDGET-Veranstaltung für Frieden und gegen den Krieg auf unserer Erde, basierend auf den Allgemeinen Menschenrechten und humanistischen Werten.  Die Idee ist, eine überparteiliche und überkonfessionelle Veranstaltung ins Leben zu rufen, die regelmäßig stattfinden kann und keinen großen Rahmen benötigt. Ich möchte auf die Notwendigkeit der Einigung und Verständigung der Menschen untereinander aufmerksam machen. Die Veranstaltung soll als Zeichen für den Frieden auf dieser Welt stehen – ein Zeichen gegen die furchtbaren Kriege dieser Welt. Dabei galt als traurige Ideengeberin die furchtbare Lage um Aleppo in Syrien.

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Artikel in der Wetterauer Zeitung nach der Veransatlung:

Imagine Peace WZ

Die Veranstaltung soll deshalb Impulse geben, sich mit Werten auseinanderzusetzen wie Akzeptanz und Toleranz, echter Nächstenliebe, die nicht an einer Landesgrenze endet, einer bestimmten Weltanschauung zugeschrieben wird oder in einem bestimmten Buch geschrieben wurde. Auch mit dem Wert der allgemeinen Freiheit der Liebe, des Geistes und der Gedanken und des gegenseitigen Respekts. Ebenso möchten wir aufmerksam machen auf die Missgunst, den Neid, die Angst und den sich global ausbreitenden Hass, die zu weiterem Leid, Krieg, Hunger und Ungleichheit führen.

Ich möchte sensibel machen für den Missbrauch freier Gedankenäußerung, die heutzutage nicht nur ein wichtiges Grundrecht bedeutet, sondern auch als Instrument der destruktiven und ausgrenzenden Mächte in alle Richtungen skrupellos benutzt wird. Es handelt sich bewusst eine stehende Veranstaltung, deren Bewegung im Inneren stattfindet und nicht zuletzt dadurch auch einen bildenden Aspekt erfüllen möchte.

Staatsflaggen, Firmenlogos, Logos von Organisationen, Religionsgemeinschaften und Vereinen sollen dabei durch allgemeingültige Symbole ersetzt werden. Beispielsweise das Friedenssymbol der Taube, das „Peace“-Zeichen, die Weltkugel oder vergleichbare Symbole. Es soll nicht der Eindruck einer Werbeveranstaltung oder eines Wahlkampfes entstehen, sondern eine Rückbesinnung auf den Grundwert unserer Existenz: Des Menschseins.

Künstler sind daher sehr willkommen, etwas darzubieten, sich einzubinden, verschiedene lokale und überregionale Akteure, wie Wissenschaftler, Politiker etc., die in Form von Reden oder anderen audiovisuellen Methoden ihren Teil beitragen können. Es soll ein Ort für den gemeinsamen Gedankenaustausch aller Teilnehmer und Interessierter unter den Prämissen folgender drei Grundsätze werden: Keine Werbung, kein Missionieren, kein Wahlkampf.

Die Veranstaltung war fürs erste erfolgreich und soll eine Nachfolge finden.

Rede von Johannes Hartmann: Liebe Teilnehmer an diesem ersten Imagine Peace Treffen