Zum Umgang mit „besorgten Bügern“

Wenn ich meinen eigenen Werdegang anschaue, so war ich früher ein sehr diskussionsfreudiger Mensch, der auch nicht davor zurückschreckte, andere, mir fremde Menschen von meinen politischen und demokratischen Vorstellungen überzeugen zu wollen. Im Laufe der Zeit habe ich mich und meine politische Arbeit dann immer mehr auf meinen Freundeskreis und mir politisch nahestehende Personenkreise beschränkt. Auch weil ich meinte, ich könne die anderen sowieso nicht überzeugen, habe ich von-Person-zu-Person-Diskussionen kaum noch geführt.

Nachdem es rechten Kräften in unserer Gesellschaft immer mehr gelingt, die als „schweigende Mehrheit“ bezeichneten Menschen für ihre rechten Hassparolen zu mobilisieren, habe ich mir fest vorgenommen, doch wieder mehr aus mir und aus „uns“ herauszugehen und mich öffentlich und auch Fremden gegenüber für unsere Demokratie und den Frieden einzusetzen. Es steht doch sehr viel, wenn nicht alles auf dem Spiel, wenn wir die Dinge sich so weiter entwickeln lassen, wie sie sich jetzt entwickeln. (J.H.)

Hier können Sie 2 Texte lesen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Der erste ist aus dem Migazin, Quelle ist angegeben. Der 2. stammt von mir (Johannes Hartmann) und ist die Vorbereitung auf eine Rede bei der „Imagine Peace Veranstaltung am 11.2. ab 14 Uhr auf dem Elvis Presley Platz in Friedberg.

Zum Umgang mit besorgten Bürgern

Rede auf der ersten Imagine Peace Veranstaltung in Friedberg