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| (2) Spielefest 2009 |
2009 - 8. Internationales Spielefest auf der Seewiese
Hier können Sie zunächst eine Bildergalerie vom Spielefest betrachten. Unter den Bildern finden Sie noch einen Bericht vom Fest.
 Johannes Hartmann und Recep Kaplan bei der Begrüßung der Gäste und der Eröffnung des Festes
 Eröffnet wurde das Kulturprogramm von der Band "Die Spezialisten" mit Deutschrock, hier beim Aufbau
 Der Grundschulchor der Gemeinsamen Musterschule in Friedbergs Altstadt in Kooperation mit der Musikschule Friedberg mit dem passenden Lied: Wir sind der Grundschulchor

Die Wilden Gangster mussten etwas warten: "Wann geht's denn endlich los?"
 Jetzt! Und die Wilden Ganster machten ihrem Namen alle Ehre
 Kilian Hähn und Toni Volkov von "Acoustik Pollution" machten deutlich, dass Bands auch selbstironische Namen haben können
 Der "Club Dialog" war mit russischen Volksliedern bereits das 2. Mal auf dem Spielefest und ließ sich auch vom einsetztenden Regen nicht aus der Fassung bringen. Im Gegenteil: Die gute Stimmung sprang auf das Publikum über...
 ...das allerdings zunächst Schutz suchen musste
 "Immer langsam mit den jungen Pferden" war die Devise auf der nassen Bühne. Die Diskussion, ob man überhaupt noch auftreten kann, beantworteten die Kinder mit einem klaren "Ja!" und hatten Spaß dabei

 Alle Gruppen des Alternativen Tanzclubs traten tapfer auf und erhielten viel Applaus für ihre Vorstellungen
 Etwas ganz besonderes war aber die "Bollywood Tanzgruppe"
 Glücklicherweise hatte das Bülent Ates-Trio eigene Verstärker dabei, so dass es trotz Abbau der Verstärkeranlage unter Regenschirmen weiter spielen konnte und mit rhythmischem Jazz das Publikum begeisterte
 Den furiosen Abschluss des Kulturprogramm bildete die Trommelgruppe von Katja Loebke mit dem Namen "Vamos La", die mehrere Zugaben spielen musste und das auch gerne tat
 Die Flamenco Tanzgruppe der Musikschule mit Marina Mossel konnte wegen der nassen Bühne leider nicht auftreten. Daher hier ein Foto vom letzten Jahr
 Der Trommelworkschop der Musikschule war wieder dabei, diesmal mit Julia Häulser. Wie man hier sieht, müssen wir darauf achten, dass im nächsten Jahr weniger Autos auf der Seewiese geparkt werden.
 Um die Bühne herum war inzwischen auch viel los
 Am Getränkestand des Internationalen Zentrum gab es nicht ganz so viel zu tun wie die letzten Jahre, weil Regen nicht so durstig macht wie heißer Sonnenschein. Trotzdem war die Stimmung gut
 Florian begeisterte die Kinder wieder mit dem Pezzi-Ball. Außerdem hatte er trotz hoher Anforerungen durch die Essensstände mit Kochern und Bratgeräten die Elektrik voll im Griff
 Überall wurde gespielt
 ...und Halil half den Kindern an der Rollrutsche unermüdlich. Dort gab es zeitweise ziemlich lange Schlangen.
 "Was nehmen wir denn bloß?" Die Qual der Wahl an der Kuchentheke war Dank des Einsatzes von Mitgliedern des IZF und des Ausländerbeirates groß
 Die Agenda 21 Gruppe "Aktion Punkt" hatte erstmals einen Stand auf dem Spielefest und war sehr zufrieden mit der Resonanz
 Jugendbus und Mobs der Statd Friedberg waren wieder mit einem großen Spieleangebot dabei und hatten, besonders wichtig, zwei tolle Zelte mitgebracht

Die Spiele des Spielkreises Wetterau erfreuten sich großer Beliebtheit. Hier ein klassischer Fall von Symptombekämpfung! Mit guter Ausbildung wäre das nicht passiert. Viele Kinder mit Migrationshintergrund hätten wohl großes Interesse an der Feuerwehr. Frage, ob es auch umgekehrt so ist? Leider war jedenfalls die Friedberger Feuerwehr für das Spielefest nach zweimaliger Teilnahme in den letzten Jahren nicht mehr zu begeistern


 Auch das Jugendrotkreuz war wieder mit dabei, bildete den Hintergrund für die erste Hilfe und schminkte fleißig die Kinder, wie man sehen kann. Hier eine schöne Lady...
 ...und hier zweimal Spiderman - einmal in einer netten Version und einmal zum Fürchten
 Beim Fußballspiel gab es diesmal 6 Mannschaften, die eifrig um die Pokale kämpften. Im Hintergrund Mustafa Kaplan, der souverän die Spiele pfiff.
 Trotz des Sieges gab es nicht nur fröhliche Gesichter, weil sich wohl einige bereits Gedanken machten, wer den Fußball bekommt, den es ebenfalls gab. (Leider nur einen - hier wären Sponsoren gefragt!)
 Zum Abschluss die beiden Gewinner des Fairness-Pokals
Bericht vom Spielefest:
Zeitweise „kein Durchkommen mehr“
8. Internationales Spielefest auf der Friedberger Seewiese wieder großer Erfolg
Mit einer Pressekonferenz für die Werbung von Integrationslotsen für Friedberg begann das Spielefest auf der Seewiese, auf der Tags zuvor noch Enten geschwommen waren. Neben dem 1. Kreisbeigeordneten Oswin Veith konnten Johannes Hartmann und Recep Kaplan als Sprecher der Veranstalter des Festes, Internationalen Zentrums Friedberg und Ausländerbeirat Friedberg, dazu weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wetteraukreises und der FAB begrüßen. (Gesonderter Bericht)
Die Spiele waren bereits aufgebaut und wurden von großen und kleinen Besucherinnen schon eifrig genutzt, und der Trommelworkshop der Musikschule Friedberg, dieses Mal unter Leitung von Julia Häusler, wurde schon rege frequentiert. Nach der Begrüßung zur Eröffnung des Festes ging es gleich weiter mit dem Kulturprogramm, das von der sehr jungen Jugendband „Die Spezialisten“ mit Deutschrock eröffnet wurde. Als echter Kontrast folgte der Grundschulchor der Gemeinsamen Musterschule in der Altstadt als Kooperationsprojekt mit der Musikschule mit dem passenden Lied: „Wir sind der Grundschulchor“, das die Kinder auf Wunsch des Publikums sogar gleich zweimal sangen. Auch die 12 der "15 wilden Gangster" der Schwarzen 7 absolvierten ihren Auftritt nach viel Beifall ein zweites Mal. Leider hatte der Kindergarten Räuberhöhle seinen Karneval der Tiere wegen des schlechten Wetters am Vortag abgesagt. So ging es nach einer kurzen Pause weiter mit dem Club Dialog, der die Besucher des Festes mit russischen Volksliedern mitriss. Natalie Volkova übersetzte die Texte zum Teil ins Deutsche, so dass alle wussten, worum es ging. Hier setzte der erste Regenschauer ein, wovon sich die Gruppe aber nicht beeinträchtigen ließ. Sie machte unter Schirmen weiter, während hastig Instrumente und Verstärkeranlage mit Planen und Schirmen abgedeckt wurden. Mit dem Schlussbeifall lachte auch die Sonne wieder, aber nur sehr kurz. Unplugged sangen danach Antonio Volkov und Kilian Hähn von der Gruppe „Acoustic Pollution“ selbstkomponierte Songs. Da gab es schon den nächsten Schauer. Allerdings störte das bei warmen Temperaturen die Besucher des Festes kaum. Die Kinder spielten weiter, die Zuschauer setzten sich unter Zelte, Schirme und provisorisch aufgespannte Zeltplanen. So konnten die verschiedenen Tanzgruppen des Alternativen Tanzclubs Bad Nauheim, die sich auch von der nassen Bühne nicht von ihrem Auftritt abhalten ließen, vor großem Publikum auftreten. Eine Neuheit dabei war die Bollywood Tanzgruppe mit erwachsenen Tänzerinnen in bunten Kostümen, die besonders mit Beifall bedacht wurde. Aber auch die verschiedenen Kindergruppen mit ihren immer großartigen Kostümen fanden große Bewunderung. Beim nächsten Schauer allerdings musste die Verstärkeranlage in Sicherheit gebracht werden, mit der bis dahin Robby Hildmann und sein Mitstreiter Helge für den perfekten Sound gesorgt hatten. Auch für Marina Mossel und ihre Flamencotanzgruppe von der Musikschule war die Bühne zu nass.
Trotzdem ließ sich der größte Teil des Publikums nicht verdrießen und konnte so zunächst die jazzige Musik des Bülent Ates Trio genießen, das auf eigenen kleinen Verstärkern unter Schirmen spielte und dessen Auftritt ebenfalls von der Musikschule Friedberg zum Fest beigesteuert worden war. In dieser Phase des Spielefestes war sie Seewiese so bevölkert, dass eine durstige Besucherin an der Getränketheke bemerkte: „Es gibt ja hier kein Durchkommen mehr.“ Und in der Tat: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vielseitigen Essenstände hatten alle Hände voll zu tun, Hunger und Durst der Anwesenden zu stillen und die an den Spielen verbrauchten Kalorien auszugleichen. Besonders die großen Essensstände des Alevitischen Kulturvereins und der Türkisch Islamischen Union, die sich seit zwei Jahren an der Organisation der Spielefeste beteiligen, hatten gute Umsätze.
Bei den Spielmöglichkeiten erfreuten sich vor allem die Rollrutsche des Sportkreises Wetterau sowie der Kicker und die anderen Spiele der Stadtjugendpflege Friedberg, die wieder mit Jugendbus und Mobs vor Ort war, großer Beliebtheit. Das internationale Fußballturnier, an dem 6 Mannschaften teilnahmen und das von Mustafa Kaplan souverän gepfiffen wurde, verlangte alles. Im Finale war die Kindermannschaft Türkgücü Friedberg siegreich gegen die Devils United. Die Finalmannschaften erhielten jeweils einen Pokal, die besonders fairen Spieler einen Fairnesspokal, und alle Mannschaften wurden mit einem Fußball für die nächsten Spiele belohnt.
Den Abschluss des Kulturprogramms bildete die Trommelgruppe von Katja Loepke, „Vamos La“, ganz in rot-schwarzer Kleidung. Mit ihren Trommeln war sie nicht auf Verstärker angewiesen und zog nochmals viele Zuhörer vor die Bühne. Auch sie musste mehrere Zugaben spielen. Damit war das Kulturprogramm zu Ende, da witterungsbedingt der südamerikanischen Gruppe Ambar aus Gießen, die schon auf dem Wege nach Friedberg war, leider abgesagt werden musste. Der Abbau der Stände und Zelte gestaltete sich ebenfall schwierig, weil Teile der Seewiese nun eher einer „Schlammwiese“ glichen. Trotzdem sah man überall fröhliche Gesichter und alle waren sich einig: Das 8. internationale Spielefest stand den früheren in nichts nach, und: Nächstes Jahr unbedingt wieder.
Noch ein Nachtrag: Zwar wird das Internationale Spielefest von der Stadt Friedberg finanziell und logistisch unterstützt mit Bühne, Bus, seit einigen Jahren auch durch Müllabfuhr, und natürlich besonders durch die Stadtjugendpflege, wofür wir sehr dankbar sind. Auch wurden der Ortsvorsteher, ein Magistratsmitglied und mehrere Stadtverordnete gesichtet.
Wir würden uns über mehr Anteilnahme von Seiten der Politik in Friedberg freuen.
Es waren alle eingeladen und auch bei der Europawahl müsste man ein wenig Zeit für eine solche Veranstaltung finden. Es macht Spaß und ist ein Zeichen dafür, das Integration wirklich gewünscht ist. Johannes Hartmann
Link: Hier die Fotos vom Spielefest 2008
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