Flyer zur Ausbildung Integrationslotse
Geschrieben von Florian am 25. Juli 2009 00:00:00
Sie haben Freude am Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen ?

Am 22. Februar (Montagabend), im Seniorenbegegnungszentrum Friedberg
Straße "Am Alten Jungendzentrum" 

gibt es für die Teilnehmer noch die Abschlussrunde mit der Übergabe der Zertifikate.


Das Erfolgsprojekt Integrationslotsen.

Anschaulich wird in dem Interview der Wetterauer Zeitung mit zwei Mitgliedern des IZF dargestellt, worum es geht.
(aus der WZ vom 18.8.09) Daher haben wir hier den Artikel für Sie kopiert.

Images: Interviewadelamehmet.jpg

Images: Sp091k.jpg
Die Aktion für Integrationslotsen in Friedberg wurde auf Initiative des IZF mit Unterstützung der FAB (für die Ausbildung), der
Fachstelle für soziale Hilfen und Migration sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt Friedberg zu Beginn des
Internationalen Spielefestes eröffnet. 

Hintergrundinformationen zur Ausbildung zum Integrationslotsen.


Kostenlose Fortbildung

Link zum Ausbildungsflyer
Integrationslotse (bitte klicken)

Weitere Information:
Zeitrahmen für die Basisqualifikation:
9 Module á 3 Stunden (z.B. 18.00 – 20.30 Uhr, wochentags)
2 Module á 8 Stunden (9.00 – 15.15 Uhr, voraussichtlich samstags)

In Zusammenarbeit mit:
- Wetteraukreis, Fachstelle "Sonstige soziale Hilfen und Migration"
- Wetteraukreis, Stabstelle Integration
- Integrationsbeauftragte der Stadt Friedberg
- FAB GmbH

Die Schirmherrschaft für das Projekt hat übernommen:
Der Sozialdezernent des Wetteraukreises Oswin Veith .

(Siehe auch Detaildokument unter "mehr lesen")

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Sie haben Freude am Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen ?

Am 22. Februar (Montagabend), im Seniorenbegegnungszentrum Friedberg
Straße "Am Alten Jungendzentrum" 

gibt es für die Teilnehmer noch die Abschlussrunde mit der Übergabe der Zertifikate.


Das Erfolgsprojekt Integrationslotsen.

Anschaulich wird in dem Interview der Wetterauer Zeitung mit zwei Mitgliedern des IZF dargestellt, worum es geht.
(aus der WZ vom 18.8.09) Daher haben wir hier den Artikel für Sie kopiert.

Images: Interviewadelamehmet.jpg

Images: Sp091k.jpg
Die Aktion für Integrationslotsen in Friedberg wurde auf Initiative des IZF mit Unterstützung der FAB (für die Ausbildung), der
Fachstelle für soziale Hilfen und Migration sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt Friedberg zu Beginn des
Internationalen Spielefestes eröffnet. 

Hintergrundinformationen zur Ausbildung zum Integrationslotsen.


Kostenlose Fortbildung

Link zum Ausbildungsflyer
Integrationslotse (bitte klicken)

Weitere Information:
Zeitrahmen für die Basisqualifikation:
9 Module á 3 Stunden (z.B. 18.00 – 20.30 Uhr, wochentags)
2 Module á 8 Stunden (9.00 – 15.15 Uhr, voraussichtlich samstags)

In Zusammenarbeit mit:
- Wetteraukreis, Fachstelle "Sonstige soziale Hilfen und Migration"
- Wetteraukreis, Stabstelle Integration
- Integrationsbeauftragte der Stadt Friedberg
- FAB GmbH

Die Schirmherrschaft für das Projekt hat übernommen:
Der Sozialdezernent des Wetteraukreises Oswin Veith .

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Qualifizierung: Integrationslotsen
Der Anspruch an Professionalität und Kompetenzen der freiwillig engagierten Integrationslotsen ist hoch. Von ihnen werden fachliche, soziale und interkulturelle Kompetenzen erwartet und es ist notwendig, dass ihr Einsatz an ihren jeweiligen Fähigkeiten und Kenntnissen ausgerichtet ist. Die Qualifizierung bietet die Möglichkeit, sich über die persönliche Motivation zu vergewissern, sich Hintergrundwissen anzueignen und eigene Schwerpunkte zu setzen. Sie ist Voraussetzung für einen Einsatz als Integrationslotse oder Integrationsbegleiter. Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat zum Nachweis über die absolvierten Module.

In 43 Stunden (á 45 Minuten) Basisqualifikation werden die Integrationslotsen auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, sich in zusätzlichen Modulen eigene Schwerpunkte für ihre Arbeit zu setzen.
 
Zeitrahmen:
Basisqualifikation
9 Module á 3 Stunden (18.00 – 20.30 Uhr mit 15 Minuten Pause)
2 Module á 8 Stunden (9.00 – 15.15 Uhr) wochentags oder samstags
Modul 1: Motivation, Einsatzbereiche und Netzwerk (1. Abend – 3 h))              14.9.09
Sich kennen lernen
Welche Fähigkeiten und Kompetenzen bringe ich mit in die Arbeit?
- soziale, fachliche und methodische Kompetenzen -
Mögliche Einsatzbereiche: Alltagbewältigung, Stadtteilintegration, Konfliktvermittlung, Engagementförderung und Selbsthilfeaktivierung, Elternarbeit und Familienarbeit, kulturelle Angebote, Kontakte zu anderen "comunities", berufliche Orientierung
Welche Unterstützung benötige ich? Welches Netzwerk kann ich nutzen?
Welches Ziel habe ich? - Patenschaft oder Partnerschaft
Modul 2: Der Einwanderungsprozess (2. Abend . 3 h)                                        28.9.09
Eigene Erfahrungen in oder mit der Migration
Ursachen von Flucht und Migration
Geschichte der Migration in Deutschland
Modul 3: Intra- und Interkulturelle Kompetenz (samstags) – 8h                    10.10.09
Auseinandersetzung mit dem eigenen Kulturbegriff
Das Eigene im Fremden und das Fremde im Eigenen
Sensibilisierung für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede:
Kulturspezifisch oder klassen-, generations- und geschlechterspezifisch
Integration, Separation und Aggregation
Modul 4: Balance zwischen Nähe und Distanz (3. Abend – 3h)                            19.10.09
Rollenverständnis in Tandembeziehungen
Die hilflosen Helfer
Möglichkeiten und Grenzen des Ehrenamtes
Schutz vor zeitlicher und psychosozialer Überbelastung
Modul 5a: Hilfe zur Selbsthilfe – Familienförderung  (4. Abend 3h)                   2.11.09
Das Bildungssystem in Deutschland verstehen: Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schule, Ausbildung
Kinder als Übersetzer für die Eltern
Elternmitbestimmung an den Schulen und Kindergärten, Elternabende, ehrenamtliche Tätigkeit an Kindergärten und Schulen
Modul 5b: Elternförderung (5. Abend 3h)                                                       9.11.09
Bedeutung und Möglichkeiten der Sprachförderung für Eltern
Ausländerrechtliche Stellung der Eltern und deren Auswirkungen
Unterstützung bei der Arbeitssuche / Arbeitslosigkeit
Gesundheitliche Probleme und Gesundheitssystem
Modul 6: Regionale Hilfestrukturen (6. Abend – 3h)                                          23.11.09
Kinder-, jugend-, frauen- und elternbezogen
Begleitung zu Ämtern und Behörden
Rechtliche Fragen
Modul 7: Exkursion (terminliche und inhaltliche Absprache – 3h)                              07.12.09
Wichtige Hilfsorganisationen, die noch unbekannt sind
Die Termine der weiteren Module sollen mit den TeilnehmerInnen gemeinsam festgelegt werden.
Modul 8: Kommunikation (samstags – 8h)
Was ist Kommunikation?
Grundlagen der Kommunikation
Körpersprache – Interkulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Missverständnisse und ihre Klärung
 
Modul 9: Kulturelles Leben in Friedberg (7. Abend – 3h)
Sich Einmischen und teilnehmen
Vereinsleben
Wohnort und Lebensort
Möglichkeiten kultureller Begegnung
Stadtbibliothek als Begegnungsraum und Bildungsangebot
Theater, Stadthalle und Museen
Modul 10: Exkursion (terminliche Absprache – 3h)
Eigenversuch im kulturellen Leben
Theater-, Museums- oder Bibliotheksbesuch
 
Aufbau- oder Vertiefungsmodule (jeweils samstags 9.00 – 15.15)
  1. Die Integrationskurse als Kernstück des Zuwanderergesetzes (8h)
    Aufbau, Struktur, Inhalte und Kosten;
    Integrationskursträger in Friedberg und Umgebung
    Was heißt "B1-Prüfung"?
    Wie lernt man eine Sprache und wann kann man eine Sprache?
  2. Konfliktbewältigung (8h)
    psychosoziale Folgen der Migration
    Konfliktpotentiale im Integrationsprozess
    Konflikte wahrnehmen, benennen und bewältigen
    Hilfe im Konfliktfall
    Netzwerk möglicher Hilfsstrukturen
  3. Interreligiöser Dialog am Beispiel Islam und Christentum (8h)
    Grundlagen, Gemeinsames und Trennendes
    Vorbereitung: Besuch einer Moschee und Gespräche
    Vorbereitung: Besuch einer Kirche und Gespräche
  4. Exkursion: Besuch einer Kirche (3h)
  5. Exkursion: Besuch einer Moschee (3h)
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Familien mit Migrationshintergrund im Wetteraukreis