Flüchtlingsintegration – Wo stehen wir im Wetteraukreis und neue Statistik 11. 2017

Die Statistik zeigt, dass wir in der Bundesrepublik noch mitten drin stecken in der „Verarbeitung der Flüchtlingszahlen“, wobei dieser technokratische und bürokratische Begriff schon zeigt, dass BAMF, Behörden und Politik die Flüchtlinge eher als Gegenstand denn als Menschen begreifen, denen eine neue Chance nach ihren nicht selbst verantwortbaren Katastrophen gegeben werden muss. So stecken viele irgendwo im bürokratischen Dschungel fest und haben ihre ursprünglichen Hoffnungen aufgegeben, die doch so wichtig sind für die Motivation, Deutsch zu lernen, sich erweiterte berufliche Qualifikationen  anzueignen und sich eine neue Existenz aus eigener Kraft aufzubauen. In vielen Einzelfällen funktioniert das trotzdem, aber eben nicht wegen der zur Verfügung gestellten Chancen, sondern oft eher gegen sie. Auch die ehrenamtlichen Unterstützerinnen ermüden im täglichen Kleinkrieg gegen die Steine, die im Weg liegen. Mit ihrem Gerede über die Flüchtlingskrise geben viele Politikerinnen Wasser auf die Mühlen derer, die die Geflüchteten von Anfang an nicht haben wollten und zum Teil ins Lager der verfassungsfeindlichen Extremisten abdriften. Es wird höchste Zeit für die Politik und die Verwaltungen, den eingefahrenen Trott zu verlassen und sich den Herausforderungen der Integrations der Flüchtlinge zu stellen.

Hier eine Präsentation, die deutlich machen soll, wo wir stehen im Wetteraukreis im November 2017 und eine Statistik, die deutlich macht, wo die geflüchteten Menschen stehen und feststecken.

Wo stehen wir.pdf3

Neue offizielle Statistik zu Flüchtlingen in Deutschland